Guten Tag!

Was es hier gibt und worum es hier geht

Mit 15 Jahren betrieb ich zum ersten Mal bewusst Linkbuilding und rankte gleich u.a. die Website des Gymnasium an Krebsberg aus. Als Reaktion darauf flog ich in hohem Bogen von der Schule und landete vor Gericht, wo ich von einem überaus humorlosen Richter über die Sommerferien zu Arbeitsstunden auf dem Bau verdonnert wurde. Die Anspruchslosigkeit der Realschule, die ich fortan besuchen durfte, ließ mir die folgenden zwei Jahre viel Zeit, mich dezidierter mit Suchmaschinen und den Algorithmen dahinter zu beschäftigen. Man kann sagen, dass ich zu einer anonymen Berühmtheit avancierte, denn obwohl mich auf dem Pausenhof nur die Wenigsten erkannten, hatte bestimmt jeder zweite Realschüler auf einer meiner Webseiten Musik *hust* und Filme *husthust* geladen.

Als ich mit 18 die Fachoberschule besuchte, um wenigstens studieren zu können, fielen mir im Thalia zwei Bücher in die Hände, die mein Leben für immer ändern sollten: Fight Club von Chuck Palahniuk und Culture Jamming von Kalle Lasn. Es ist schwierig, Außenstehenden glaubhaft und nachvollziehbar zu erklären, dass hundertzwanzig Seiten Literatur einen jungen Menschen von Grund auf ändern können, aber in meinem Fall hatte Fight Club ganz sicher einen über die Grenzen der prosaischen Entzückung hinaus wirkenden Einfluss, der sich nicht zuletzt in einem über meine gesamte Brust tätowierten Zitat („I just don’t want to die without a few scars“; im Grunde ein selbsterklärendes Tattoo) nach Außen zu erkennen gab – die blauen Flecken und Blutergüsse aus den von uns veranstalteten Fight Clubs kamen erst später.

Kalle Lasn hingegen gab dem, was ich zum Zeitpunkt des Buchkaufs immerhin bereits knapp drei Jahre „semi-professionell“ machte, mit Culture Jamming einen Namen und wem beide Autoren ein Begriff sind, der wird spätestens jetzt die Denkmuschel anwerfen und Parallelen und Gemeinsamkeiten entdecken. Noch krasser wird das Ganze, wenn man noch „Walden“ von Thoreau einwirft, „Into the wild“ von John Krakauer und… aber unterbrechen wir die Bücherstunde an dieser Stelle und belassen es dabei, dass hinter meiner Arbeit und meinem Lebenslauf – der mir eine Ausbildung ermöglicht hat, die in der Form zumindest einzigartig ist – neben strukturlosem Chaos und scheinbaren Aneinanderreihungen von Zufällen auch konkret benennbare Konzepte und Philosophien stehen. Ich freue mich jedenfalls sehr darauf, auch über die Hintergründe meiner Arbeitsweise zu erzählen

Bereit für Digital Marketing „behind the obvious“?

Womöglich hast du aktiv nach einem bestimmten Thema gesucht oder nach ein paar näheren Informationen zu meiner Person und den Leidenschaften, die sie antreiben. Vielleicht bist du aber auch durch den Tipp eines Freundes (kluger Freund!), über einen Artikel Dritter, meine Signatur in einem Forum oder durch ein spammiges Pop-Up bei mir gelandet und fragst dich in diesem Moment, ob sich das Bleiben und Rumstöbern wohl lohnen mag. Um es dir bei der Entscheidungsfindung so einfach und bequem wie möglich zu gestalten, gibt es an dieser Stelle einen kurzen Überblick über den Gesamtinhalts meines Blogs, der in weiten Teilen mein Interessengebiet widerspiegelt und über Inhalt und Stil sehr zuverlässige Rückschlüsse und Einsichten in das Wesen meiner Person gewährt.

Zielgruppe
Aufmerksamkeit ist Geld
Algorithmen und Userverhalten