Nicht noch einer dieser bescheuerten Marketing Blogs?!

Obacht, Freunde! Bislang handelt es sich bei dem bisschen Content, den ich hier mehr halbherzig als liebevoll rein geklatscht habe, lediglich um eine semantisch wertvollere Form von Platzhaltern. Sollte zufällig jemand auf diese Seite stoßen, bevor sie meinen eigenen qualitativen Ansprüchen genügt, bitte ich dies zu berücksichtigen. Im Übrigen ein weiterer triftiger Grund, sich umgehend für meinen Newsletter einzutragen – es wird stetig besser werden 😉

Marketing von gestern ist tot

(Digital) Marketing hat sich in den letzten paar Jahren nicht zuletzt durch die rasant voranschreitenden technischen Entwicklungen von einer ziemlich banalen Unterdisziplin der BWL zu einer für Noobs überraschend anspruchsvollen, eigenständigen Fachrichtung entwickelt. Dummerweise haben die rasant voranschreitenden technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen und deren Konsequenzen auf zahlreiche Aspekte des klassischen (Online-)Marketings längst Eigendynamik entwickelt, während an der überwiegenden Mehrheit deutscher Universitäten bislang im günstigsten Fall vielleicht 30% des Lehrstoffs direkt auf IP-basierte Thematiken Bezug nimmt.

Und selbst die Hand voll Unterrichtseinheiten, in denen Studenten Wissen vermittelt wird, das ihnen nach der Ausbildung tatsächlich nützlich sein könnte, ist meist hoffnungslos veraltet, überholt & nicht selten auch in beunruhigendem Maße mehr Zeuge der fachlichen Inkompetenz des zuständigen Lehrpersonals als auch nur annähernd so werthaltig wie die Zighundert unterhaltsamen und zudem lehrreichen Marketing Blogs, hinter denen auffallend selten BWL-Absolventen und noch viel seltener deren Professoren stehen. Wäre digitale Legasthenie nun lediglich ein weiteres Symptom von Schwarmdummheit und / oder individuellem Schwachmatentum (neben BILD-Abonnement, Pegida-Support und anderen untrüglichen Anzeichen), hätte dieser Blog überhaupt keine Daseinsberechtigung – das Internet ist randvoll mit großartigen Quellen zu den spannendsten und wichtigsten Themen rund ums Digital Marketing.

Erwartet einige Fuck-Up Stories

Problematisch ist vielmehr, sich in diesem Dschungel an Informationen als Laie zurecht zu finden, um wertloses Unkraut von saftigen Bananenstauden unterscheiden zu lernen. Womit fängt man am besten an, um sich langsam aber stetig einen auch für die Berufspraxis nützlichen Wissensfundus anzueignen und grundlegende Skills zu beherrschen, die man eben nicht durch die Lektüre von Lehrbüchern erlernen kann? Welche Unterdisziplinen bieten ausreichend große Überschneidungsbereiche, um beim Studieren von der Funktionsweise des menschlichen Gehirns zu profitieren, indem bereits vorhandenes Wissen mit auf den ersten Blick vollkommen neuen Informationen verknüpft werden kann? Und vor allem: Wie kann ich sicherstellen, dass mir die anfängliche Motivation flöten gehen kann & ich trotzdem am Ball bleibe, weil sich echtes Interesse entwickelt?

Das alles sind Fragen, die ich mir vierzehn Jahre lang nicht gestellt habe. Bis ich dann beschloss, mich zwecks finanzieller Risikominimierung (7 von 10 Start-Up-Projekten gehen nunmal in die Hose, das ist ganz natürlich) als Berater zu versuchen, und meine eigenen Projekte hinter die meiner Klienten zu stellen. Ich habe mit allem gerechnet, aber dass es in gewissen Konstellationen derart schwierig (um nicht zu sagen: unmöglich) sein würde, auch nur den Hauch einer Überlebenschance sicherzustellen, wäre mir im Traum nicht eingefallen.

Entschuldigt meine amateurhafte Feder, ich bin noch am Üben!

Mein privater Blog soll lediglich der Aufhänger sein zu einem größeren Projekt – einer Art Digital Marketing School – bei dem ich mir noch nicht sicher bin, inwiefern es für den deutschen Markt wirtschaftlich überhaupt Sinn macht. Näheres zur Digital Marketing School und warum es sich aus meiner Sicht dabei nicht zuletzt wegen der Skalierbarkeit um das fairste (hybride) Beratungsmodell überhaupt handelt (die Vorteile sowohl für mich als auch für zukünftige Klienten sind noch zahlreicher, als es auf den ersten Blick scheint!) erfährt ihr Ende August, wenn ich den Geschäftsplan fertig ausgearbeitet und in einem passenden Framework modelliert habe – ein Unterfangen, das sorgfältig dokumentiert auch gleich den Aufhänger zur Serie „Digitale Geschäftsmodellentwicklung“ bilden wird. Seid gespannt!

The following two tabs change content below.

Neueste Artikel von jeanmaurice (alle ansehen)