Digitale Transformation für Hartgesottene

Digital 4.0:

 Eine Liebeserklärung an meinen Beruf.

                       Auf Bühnen stehen und über Marketing reden ist einfach genau mein Ding.


Betrachten wir die Sache Mal ganz pragmatisch: Die digitale Transformation wird 50% aller Berufsbilder innerhalb der nächsten paar Jahre wegradieren und mit ihnen auch gleich die Hälfte aller Unternehmen am Markt. Deutschland gehört zweifelsohne zu den am miserabelsten aufgestellten Playern weltweit und wenn sich Industrie 4.0 erst einmal als die Worthülse entpuppt, die sie ist, werden nicht nur mittelständische Deutsche Unternehmen zittrige Knie bekommen wenn es ans Eingemachte geht: Das blanke Überleben! Jetzt können Sie als Unternehmer zu altbewährten Mitteln greifen und ausgelatschte Pfade betreten, an deren Ende eine Klippe wartet und ein Abgrund der hoch genug ist, um jeden zu zerschmettern, der meint, den vor sich liegenden Irrweg mit preußischer Konsequenz fortschreiten zu müssen.

Oder Sie geben frischen Perspektiven eine Chance und öffnen sich selbst gegenüber der Möglichkeit, dass es sich beim Internet und der Digitalisierung im Allgemeinen um eine Thematik handelt, die Sie lieber Typen wie mir überlassen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihr Personal jetzt noch von auf Leckerlies fixierten „Bei Fuß“-Hündchen zu eigenwilligen „Innovativ“-Katzen umformieren, tendiert bei realistischer Betrachtung gegen Null. Sie werden auch nicht über Nacht nachvollziehen können, welche Gründe Millionen von Menschen dazu bewegen, sich Stunden lang Katzen-Baby-trifft-Menschen-Baby Compilations reinzuziehen oder zum hunderttausendsten Mal den Arbeitskollegen per E-Mail zu Rick-Rollen

SOSTAC und RACE-Konzepte am Whiteboard: Strategieberatung beginnt für 90% meiner Kunden mit einer Situationsanalyse, die noch viel chaotischer aussieht, als das hier!

Es gibt Menschen, die haben Jobs. Und es gibt solche, die haben Berufungen. Ich hingegen habe für Digital Marketing eine Leidenschaft entwickelt, die mit außergewöhnlich hoher Affinität und Interesse nicht ansatzweise treffend genug umschrieben ist. Während „Online Marketing“ und „SEO“ sich ihren zweifelhaften Ruf zurecht verdient haben – „Get Rich“-Quick Schemes und ähnlich unsympathisches und klischeebeladenes Werbegehabe, spammige und affektierte Outbound-Mentalität, die sich in blinkenden „Hier klicken!“-Bannern manifestiert und einer ganzen Industrie über Dekaden probates Mittel zum Zweck war, nutzlose und überteuerte Produkte und Dienstleistungen in einer Art und Weise zu bewerben, die sich fast immer außerhalb meiner persönlichen moralischen Akzeptanzlinien bewegte und mit Blick auf die USA sogar häufig am Rande der schamlosen Psychomanipulation und damit (zumindest hierzulande) der Legalität bewegte.

14 Jahre lange her: Meine erste Website!

Als gestandener Adbuster und Media Punk habe ich seit jeher ein grundlegendes Problem mit „Werbung“ im volkstümlichen Sinne. Um ein System von innen bekämpfen zu können, muss man es jedoch zunächst verstehen und infiltrieren – in etwa wie Neo die Matrix. Genau das hat die Blackhat SEO Szene Jahre lang als Selbstverständnis zelebriert: Algorithmen erkennen & austricksen. Warum sich die Masse an Keylearnings aus der Blackhat-Ära (Vermeidung von Footprints, semantische Datenanalyse, Automatisierung & Skalierung etc. gerade in Zeiten von Inbound / Content Marketing und intelligenten Suchalgorithmen als ungeahnt wertvolles Asset im Skillkonto von Digital Marketern entpuppen, möchte ich dir durch die regelmäßige Veröffentlichung von entsprechenden Artikeln auf jeanport.de gerne zeigen.

Während manch einer gar Ratgeber lesen mag, um den heißbegehrten „Flow“-Zustand zu jagen wie Blechraucher den Drachen, befinde ich mich bereits in meiner Idealwelt, sobald ich morgens den Laptop anschmeiße und bei Kaffee und Kippe den Verlauf meines Tages bzw. meiner Woche plane. Und weil es sich nach jahrelanger brotloser Arbeit ergeben hat, dass ich meine Leidenschaft für digitale Medien, deren Manipulation und das kreative Chaos, aus dem regelmäßig hochinteressante Geschäftsmodelle entstehen – als Hochschuldozent, Coach, Autor, Kindskopf, Berater und Unternehmer gleichermaßen ausleben darf, möchte ich auch DICH mit meiner Begeisterung anstecken & dir mein Wissen und meine Erfahrung (soweit wie möglich kostenlos) zur Verfügung zu stellen.

Ganz gleich, ob du Student bist und keine Ahnung hast, wohin deine berufliche Reise in Zukunft gehen soll, oder auf der Suche nach einer beruflichen Umorientierung bist (vielleicht, weil du mitbekommen hast, dass die Digitalisierung gesellschaftliche Folgen haben wird, die sich gegenwärtig erst beginnen, richtig abzuzeichnen) – ich bin mir sicher, auch für dich die passenden Themenfelder parat zu haben und kann dir nur empfehlen, dich hier vorbehaltlos umzuschauen.

Dieser Blog ist noch jung, aber mein tägliches Publikationsziel mit 10.000 Wörtern ambitioniert. Ich freue mich über jede Zuschrift und bin auch immer für gemeinsame (Mini-)Projekte zu haben. Man munkelt auch, dass mir Geld nur insoweit wichtig ist, wie ich es zum Überleben brauche, und auch regelmäßig bei brennenden Fragen und Problemen weiterhelfe, ohne für jede E-Mail eine Rechnung zu stellen – zumindest, solange du Student oder anderweitig mittellos bist.

Da sich mein Lebenslauf wie ein Kreuzworträtsel liest, anbei noch ein wenig Prahlerei mit Milestones, auf die der typische BWL-Absolvent kaum stolz sein dürfte: 30% meiner täglichen Arbeitszeit verbringe ich grundsätzlich mit der Lektüre von Fachartikeln, Zeitschriften und Büchern – letztere aus Gründen der Effizienz gerne auch in komprimierter Form über GetAbstract oder als Hörbuch, wobei ich von Audioformaten seit längerer Zeit bereits derlei begeistert bin, dass ich Teile meiner Lieblingsbücher eigenständig vertont habe. Leider hat bislang noch kein Verlag darauf reagiert – aber was nicht ist, kann ja noch werden. Oh, und ich habe über die Jahre in verschiedenen Käseblättchen und Magazinen teils ziemlich schlechte Beiträge veröffentlicht und einen Kurzgeschichtenband geschrieben. Darüber hinaus spiele ich verschiedene Musikinstrumente (Alles, was Saiten hat & gerne auch auf meiner MPC) und pinsele hier und da mit Acrylfarben auf Leinwände. Gegenwärtig arbeite ich am Aufbau einer kleinen aber feinen Digital Marketing School („E-Consulting“ ist in meinen Augen der Wachstumsmarkt schlechthin) und an einem Streetsports Brand in Zusammenarbeit mit einem engen Freund und Klienten, den ich bereits seit geraumer Zeit als Künstleragent vertrete – mangels Erfahrung natürlich komplett erfolglos und eher hobbymäßig als ernsthaft.

Hooked since day one

Hooked since day one!