Interessensgebiete

Interessensgebiete

Mich interessiert eine ganze Bandbreite an Themengebieten und Phänomenen, die auf den ersten Blick womöglich zusammenhangslos erscheinen. Im Long Run ergänzen und bedingen sich viele davon allerdings und mit der Zeit erkennt man als Leser hoffentlich auch das Bigger Picture hinter dem, was ich so von mir gebe. Wer wie ich in einer Branche unterwegs ist, die metaphorisch gesprochen gerade erst den Kinderschuhen entwachsen ist, sieht sich regelmäßig mit Erklärungsbedarf konfrontiert, was er denn eigentlich treibe. Nicht nur für knackige Sales Pitches, sondern auch, um die eigene Mutter zu beruhigen, die einen ansonsten womöglich früher oder später für einen russischen Troll hält, der sein Geld mit propagandistischer Meinungsmache auf YouTube verdient.

In einen Satz verpackt:

Ich beschäftige mich aus praktischer Perspektive mit den Auswirkungen neuer Kommunikationstechnologien auf unser gesellschaftliches und geschäftliches Miteinander. Wie verändert sich das Verhalten von Konsumenten durch neue Technologien? Welche Geschäftsmodelle werden durch die Digitalisierung plötzlich obsolet, welche geschäftlichen Chancen ergeben sich wiederum aus dieser ominösen „digitalen Transformation“? Und wie können wir Unternehmen und ambitionierten Einzelpersonen dabei behilflich sein, mit den richtigen Modellen und Denkweisen die Chancen der Zeit zu nutzen, um geschäftlichen Erfolg zu verzeichnen und womöglich sogar einen vollkommen unterschiedlichen, individuellen Lifestyle zum gewohnten 9-to-5 Trott zu entwickeln?

Die übergeordnete Frage lautet dabei stets:

Wie lassen sich die gewonnen Erkenntnisse nutzen, um den Geschäftserfolg meiner Klienten zu steigern? Hat Microsoft mit Cortana also den Durchbruch in der assistentengestützten Spracherkennung geschafft, stelle ich mir zunächst die Frage, inwiefern diese neue Technologie dabei behilflich sein kann, bspw. das Content Marketing meiner Klienten effizienter zu gestalten. Führt Google einen neuen Ranking Faktor ein oder messen wir Veränderungen in der Gewichtung, überprüfen wir unsere eigenen sowie die Webauftritte unserer Kunden natürlich umgehend auf womöglich neu entstandenes Optimierungspotential und wenn Virtual Reality Brillen und Smartwatches demnächst drohen sollten, den Markt für klassische Mobiltelefone zu erschüttern, werden wir die Ersten sein, die sich Gedanken darüber machen, welche Branchen davon profitieren könnten und welche neuen Geschäftsmodelle dadurch möglich werden.

Anforderungsprofil Online Marketing Manager?

Mein Kopf ist voll mit… allem Möglichen. Ohne Whiteboard wäre ich verloren.

Die Vorzüge von Spezialisierung und Arbeitsteilung kennt auch, wer sich mit Adam Smith nie beschäftigt hat: Wer über einen längeren Zeitraum dieselben sich wiederholenden Tätigkeiten ausführt, wird mit aller Wahrscheinlichkeit irgendwann ziemlich passable Leistungen in einem bestimmten Aufgabenbereich (ergo: Job) erbringen bzw. sich einen ausreichend umfangreichen Wissensfundus angeeignet haben, um sich „Experte“ nennen zu können. Wer allerdings ungewohnt viele Interessengebiete sein Eigen nennt, wird schnell der Ansammlung von Halbwissen verdächtigt. Hat der Junge vier miteinander schlimmstenfalls auch noch völlig zusammenhangslose Berufsausbildungen abgeschlossen, aber anschließend in keinem Beruf länger als ein Jahr gearbeitet, handelt es sich wohl ganz klar um einen Fall chronischer Unentschlossenheit.

Auch wenn es sich beim Deutschen Michel so langsam herumspricht, dass unsere Generation mitunter überhaupt keine Lust hat, sich mit 20 für ein Berufsbild zu entscheiden, in dem man sich die folgenden 50 Jahre zum Überexperten entwickelt und dann mit goldenem Füller in Rente geht, um nach einem bis ins kleinste Detail vorausgeplanten Lebensabend in Bingohallen auf Mallorca den Löffel abzugeben – hat der Lebenslauf auf den ersten Blick mehr Tanzbärcharakter als einen erkennbaren roten Faden, spricht man dem betroffenen Kandidaten instinktiv zunächst vorsichtshalber zumindest tiefgreifende Expertise ab. Während in den Vereinigten Staaten durchaus auch in einer Bank arbeiten kann, wer zuvor seinen Doktor in Philosophie oder einem mit Finanzen vergleichbar unzusammenhängenden Fach gemacht hat, wird in Deutschland im Vorhinein ausgeschlossen, dass ein Historiker über genügend Fantasie und intellektuelle Transformations- und Adaptionsfähigkeit verfügt, um in Zeiten der Not seine Brötchen auch als Leiter einer Wurstfabrik zu verdienen, ohne dafür zehn Jahre studiert zu haben.

Screening-Persönlichkeit oder ADHS-Kiddy?

Comics und Cartoons: Eine weitere meiner zahlreichen Leidenschaften

Was ich persönlich als mutiges und konsequentes Entscheidungsverhalten erachte, gilt zwei Generationen vor mir schrecklicherweise immer noch als untrügliches Zeichen mangelnder Durchhaltefähigkeit: Stets darauf bedacht zu sein, die eigene Lebenszeit nicht mit Tätigkeiten zu verschwenden, die gestern vielleicht noch erfüllend waren, aber es heute schlichtweg nicht mehr sind. Der Michel aus der mittelständischen Personalabteilung fühlt sich mit Kandidaten sicherer, deren berufliche Befähigung ein von Uni oder IHK ausgestelltes Stück Papier bezeugt. Parallelen im Qualifikationsspektrum zu erkennen, ist erst für Headhunter interessant, die kluge Köpfe mit mindestens siebenstelligem Jahresgehalt zu rekrutieren gewohnt sind. Die merken nicht erst seit gestern, dass die innere Logik der Stochastik dieselbe bleibt, selbst wenn Arzt und Architekt damit womöglich andere Probleme zu lösen gewohnt sind.

Gesättigte oder gar degenerierte Märkte werden auf Personalseite aber durchaus auch hin und wieder von Innovationen gerettet, deren Entstehung dem frischen Blick eines Pseudolaien zu verdanken ist. Wenn der Samuraikämpfer die Nutzbarkeit seines Schwertes zum Brotschneiden entdeckt, guggt der Bäcker eben dumm aus der Wäsche – aber im Teleshoppingkanal verhökert uns irgendein C-Promi bald schon das fünfteilige Brotschneidschwerterset für gelangweilte Hausfrauen. Die Welt ist schnelllebig geworden. Produktlebenszyklen kürzer. Innovationen brauchen nicht zwingend Management und Etymologie im übertragenen Sinne. Und Multitalente (sogenannte „Screening“-Persönlichkeiten) sind trotz ihrer tendenziell eher unstrukturierten Arbeitsweise oftmals der entscheidende Faktor im Ratrace um’s letzte Stückchen Käse.

 

Am wertvollsten sind immer noch solche Fähigkeiten, die man sich aus Eigeninteresse angeeignet hat. Weil sie im Gehirn fester verankert sind, mit positiven Emotionen verknüpft und einen abheben von der Masse, die standardisierte Bildungsabschlüsse erlangt und damit genauer betrachtet über nichts weiter als Pseudo-USPs verfügt. Das ist mitunter einer der Gründe, aus denen ich den Lehrplan der Kannkind Akademie absichtlich nicht an den Lehrplänen von IHK-Abschlüssen oder spezialisierten Studiengängen ausrichte oder mich bei der Formulierung von Kursinhalten zu sehr von Inhalten Dritter „inspirieren“ lasse.

Meine Interessen & wie sie mit Digital Marketing in Verbindung stehen

1. Schrift und Sprache: Latent Semantische Indexierung & automatisch generierter Content

Ob ich eine Idee hätte zur Vermarktung eines Rasenmähers… nach 20 Minuten konnte ich mit Fug und Recht behaupten: Ja, hab ich.

Die Liebe zum geschriebenen Wort muss ich von meiner Mutter geerbt haben. Sie hat mir fast jeden Abend vorgelesen und einen Fernseher hatten wir die ersten zwölf Jahre meines Lebens überhaupt nicht. Entsprechend groß war auch der Output, den ich fabrizierte, nachdem ich einigermaßen fehlerfrei schreiben konnte. Die ersten Veröffentlichungen (klingt bisschen hochgestochen, aber ist eben das treffendste Wort) habe ich irgendwann im Alter von 11 oder 12 zu verzeichnen, als ich im Simpsons Comic Magazin Ausgabe 30 oder 31 einen meiner Leserbriefe gedruckt vorfand. Da ich auch großer Fan von Hörspielen war – allen voran ALF und ??? – habe ich auch früh schon eigene Hörspiele und Kurzgeschichten vertont – natürlich rein zum Spaß und teils pubertärer als es der Bundesprüfstelle für jugendgefährende Schriften lieb wäre. Zunächst alleine, später dann mit Freunden.

Und weil man gute Hörspiele schlecht improvisieren kann, wurden eben Skripte verfasst. Alsbald folgten erste Kurzfilme, die wir mit der Kamera des Vaters eines Schulfreundes filmten und in überaus komplizierter Weise digitalisierten und mit dem Windows Movie Maker schnitten, was damals noch eine furchtbare Arbeit war, weswegen uns schnell die Motivation flöten ging. Sprache wurde mit 15 Jahren dann erstmals auch in Bezug auf Webseiten interessant, weil die Keyword Dichte zu jener Zeit noch ein immens wichtiger Rankingfaktor für Suchmaschinen darstellte. Als Google dann nach und nach intelligentere Suchalgorithmen entwickelte und die semantische Suche verstärkt an Bedeutung gewann, begann ich mich mit der automatisierten Texterstellung zu befassen – hierdurch entwickelte ich mich in den folgenden fünf bis sechs Jahren zu einem versierten Blackhat SEO, denn nur durch Automatisierung konnte auch eine Skalierung stattfinden, die seit jeher den wichtigsten Aspekt erfolgreicher Geschäftsmodelle darstellt.

Data Mining & Content Scraping als Ausgangspunkt meiner Blackhat Karriere

Mein bester Freund beim Schreiben. Wir malen uns gerne auch gegenseitig.

Durch das automatische Scrapen von Content und die Transformation desselben in neue, für Google als „Unique Content“ erscheinende und damit indexierbare Assets, konnte ich am Ende meiner Schaffenszeit als AdBuster auf Knopfdruck komplette Märkte in den Google SERPs dominieren, ohne auch nur ein einziges Wort selbst verfassen zu müssen. Selbst das Linkbuilding und Wachstum ganzer Blognetzwerke hatte ich zu 100% automatisiert. Leider war ich zu der Zeit noch „Punk zu viel“, um mir einfach die Taschen voll zu machen und mich zur Ruhe zu setzen – die Horde an „Geld verdienen im Internet“-Abzocker war mein auserkorener Feind und ohnehin betrachtete ich jeden, der Werbung für Irgendwas machte, als Kapitalistenschwein. Man könnte sagen, ich war als Minderjähriger höchst engstirnig. Um nicht zu sagen dumm. Durch das intensive beschäftigen mit Textgenerierung lernte ich bereits als Realschüler einiges über Syntax, Semantik, kurz Linguistik an sich. Acht Jahre später sollte ich (ebenfalls mitunter aus SEO-Gründen) gar zwei Semester Anglistik studieren. Die Arbeit mit Tools wie SEOContentMachine gehörte zu den anstrengendsten, aber auch lehrreichsten Jahren meiner „Ausbildungszeit“ und obwohl ich diese nicht missen möchte, bin ich heilfroh, keine 3-Tages-Sprints mehr fahren zu müssen. Wie genau ich meine Content Generation Machines gebaut habe, werde ich in einem speziellen Kurs über die Kannkind Akademie genauer erläutern.

2. Verhaltenspsychologie, Aufmerksamkeitsökonomie & User Experience

Die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne des modernen Menschen beträgt 6 Sekunden. Durch Multi-Tasking ist unser Gehirn vom technischen Fortschritt überholt und ausgebremst worden; wir sind grundsätzlich selten bei der Sache. Nicht umsonst ist das Thema Achtsamkeit mittlerweile auf der Agenda etlicher Fortune 500 Konzerne zu finden – frei von buddhistischem Kitsch werden Meditation und Mindfulness als effektive Werkzeuge betrachtet, die Produktivität und das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu erhöhen. Ich interessiere mich seit knapp zehn Jahren für buddhistische Theorie und Praxis. Nicht zuletzt durch meinen Vater, der mir als Karateka und Buddhist bereits in Kindertagen spirituelle Praxis näher brachte, habe ich über die Jahre einiges an Wissen zum Thema Buddhismus angehäuft. Richtungsweisend für mich waren dabei die Lehren von Noah Levine (Dharma Punx, Against the Stream) und dem Musiker Absztrakkt & ich würde schon behaupten, dass mir die Belehrungen über den Geist einige (geistige) Tore geöffnet haben, von denen ich heute auch beruflich profitiere.

Wer sich näher mit dem Geist beschäftigt, kommt langfristig nicht daran vorbei, auch die grundlegenden biochemischen und neurologischen Vorgänge hinter der menschlichen Wahrnehmung, dem Lernen und Erinnern etc. zu ergründen. Entsprechend groß ist die Anzahl an Büchern in meiner Sammlung zum Thema Neurologie, Kognitionspsychologie usw. Während meines Studiums empfahl mir ein mittlerweile eng befreundeter Professor die Lektüre von Dan Ariely’s „Predictably Irrational“, woraufhin ich mir sämtliche seiner Bücher zulegte und mit Daniel Kahneman, Rolf Dobelli und Co. einige meiner Lieblingsautoren finden sollte. Das Thema Verhaltensökonomie hat mich seitdem nicht mehr losgelassen und bildete zudem einen hervorragenden Überschneidungsbereich mit der User Experience (kurz: UX), die über die Jahre dermaßen an Relevanz gewinnen sollte, dass es zu einem Re-Branding der SEO zur SXO kam.

Besonders interessant finde ich den Einflussfaktor „User Engagement“ auf das Ranking von Suchergebnissen in allen möglichen Suchmaschinen, von LinkedIn über Google bis hin zu Facebook und Instagram. Wenn also die Art und Weise, wie Nutzer auf Inhalte reagieren, sie bewerten, (weiter-)verbreiten oder ggf. löschen oder von der Timeline verbergen, wenn diese Art den größten Einfluss darauf hat, wie bzw. ob überhaupt Inhalten zu mehr Sichtbarkeit verholfen wird… dann gibt es mit Sicherheit auch Möglichkeiten, mittels Bots dafür zu sorgen, dass Algorithmen eine bestimmte Verhaltensweise vermeintlich realer User vorgegaukelt wird. Und genau an diesem Punkt kommen wir dem Thema Blackhat SXO näher, das in Zukunft das Marketingthema in den einschlägigen Foren sein wird. Noch haben klassische Faktoren wie Backlinks einen zu starken Einfluss auf das Ranking von Inhalte in Google, um den Aufwand wirtschaftlich zu machen, denn wie du dir denken kannst, benötigt man zig Proxies und intelligentere Skripte als bloße Clickbots, die IP und User Agent wechseln.

Warum Aufmerksamkeit das neue SEO wird

Selbstlernende Algorithmen orientieren sich am Verhalten der User. Hierfür legt Google natürlich zuerst fest, welche Ergebnisse denn erwünscht sind, zum Beispiel eine hohe CTR und lange Verweildauer. Anschließend lässt man den Algorithmus das Verhalten der User messen und stellt nach und nach fest, welche Einflussfaktoren das Verhalten in die gewünschte Richtung lenken. Wenn Webseiten mit rotem Call to Action Button in den Augen von Google wünschenswerter performen, werden diese mit der Zeit auch vom Algorithmus im Ranking bevorzugt – logisch. Das bedeutet für uns als SEOler folglich, dass wir herausfinden müssen, welche Einflussfaktoren bspw. die menschliche Aufmerksamkeit beeinflussen, um im besten Sinne der User Experience unsere Webseiten so zu gestalten, dass sie ein Maximum an Aufmerksamkeit seitens des Users erfahren. Klingt banal, hat aber erfreulich Konsequenzen für uns als Webmaster, denn wo wir uns früher am Algorithmus alleine orientieren mussten – unabhängig davon, ob dem User die Website wirklich weiter hilft oder nicht – gilt es heutzutage umso mehr, sich zuerst am Verhalten des Nutzers zu orientieren. Ergo: Wer in Zukunft prominent in den Suchergebnissen vertreten sein möchte, braucht sich um die Technik dahinter keine Gedanken mehr zu machen. Viel wichtiger werden Themen wie Kognitionspsychologie sein und weil diese nicht nur hochspannend sind sondern auch hilfreich beim Ranken, dürfen wir uns guten Gewissens mit Literatur zum Thema Achtsamkeit und Co. eindecken 🙂

3. Die Gesellschaft, Subkulturen, Musik und Kunst

Am Musizieren mit meinem Freund Mari

Ich habe mich schon immer für Subkulturen aller Art interessiert. Mein musikalischer Werdegang begann in frühen Jahren mit Deutschpunk (11. Mai 87, Slime…) und entwickelte sich dann über die Jahre zu einem recht vielfältigen Mix aus allerlei Genres. Womöglich habe ich gar das ** Forum ins Leben gerufen und geleitet – leider kann ich aufgrund diverser Copyright Verstöße bis heute nicht offen über jene Errungenschaft berichten. Inspiration für meine musikalische Karriere zog ich schon immer aus gesellschaftlichen und politischen Themen, obwohl meine eigenen Schaffenswerke meist eher Persiflagen auf Klischees verschiedener Subkulturen darstellten und eigentlich nie ernst gemeint waren – ganz gleich, ob Folk, Grindcore, HC Punk oder Rap: Mir ging es stets ums Experimentieren und nicht darum, irgendwelche Auftritte zu sichern. Essentielle Gemeinsamkeiten in Musikgenres, Schreibstilen etc. zu entdecken und nachzuahmen war schon immer mein Steckenpferd. Vielleicht erklärt diese Neugier auch meine heutige Affinität zur Datenanalyse – über den Zusammenhang zwischen Footprints, Algorithmen und Korrelationen könnte ich ganze Bücher schreiben (werde ich hoffentlich auch eines Tages). Wer sich für meine musikalischen Werke interessiert kann sich ja Mal Sundown Truth geben – für den Einstieg wohl die mainstreamfreundlichste Wahl 😉

Dead End Tragedy Show

Heute hilft mir mein First Hand Wissen zu Subkulturen aller Art tatsächlich auch bei der Definition von Personas und Zielgruppenanalysen. So habe ich z.B. ein recht ausgeprägtes und treffsicheres Gespür für die literarischen Vorlieben gewisser Kreise und entdecke häufig Korrelationen und Kausalitäten, die herkömmliche Tools zur Datenanalyse nicht aufspüren, weil sie gar nicht auf die Idee kommen würden, in gewissen „Ecken“ nach brauchbaren Daten zur Granulation zu suchen. Aber damit möchte ich dich an der Stelle nicht langweilen. Was mich an Psychoanalytik und Gesellschaftswissenschaft – v.a. Max Weber, Adorno und allen voran Erich Fromm – schon immer interessiert hat, war die Psychologie der Massen. Wie du weißt, hat die Wissenschaft der Public Relations ihren Ursprung in der Kriegspropaganda und die wiederum ist höchst interessant für jeden, der die Breitenwirkung von Werbung nachvollziehen möchte. Gerade in Zeiten des Social Webs sind Phänomene wie Schwarmintelligenz (Oder Schwarmdummheit, nach Gunter Dueck) und das Entstehen viraler Koeffizienten von enormer Relevanz fürs Marketing und die menschliche Psyche hat sich in Punkto Herdenverhalten und Co. in den letzten hundert Jahren nicht sonderlich verändert – auch, wenn das viele Leute nicht wahrhaben möchten.

4. Sport, Streetfitness, Action

Garage Fighting (mit 17 Jahren)

Ein Hobby, das weniger mit Marketing zu tun hat. Ich habe schon immer gerne Adrenalin gespürt und folglich so ziemlich alles ausprobiert, was es an Kampf- und Streetsport so gibt. Mittlerweile bin ich alt und faul, aber um meinen eigenen Sportbrand „MODC“ zu promoten, werde ich demnächst wieder das Eisen schwingen. Wohin sich das entwickeln kann, sieht man an dem Juicing-Experiment, das ich gemeinsam mit meinem Freund Gabor zur Etablierung des Gardening Magazins „Anpflanzen.com“ im Winter 2015 durchgeführt hatte. Mittlerweile ernähre ich mich wieder von Cheese Burgern…

Der Markt für Fitness ist mir leider zu unsympathisch, um mich zum gegenwärtigen Zeitpunkt näher damit zu beschäftigen. Während ich Green Living in Kombination mit Bodybuilding cool finde, halte ich den momentanen Fitness-Trend für höchst unsympathisch. An der Stelle möchte ich allerdings nicht darauf verzichten, nochmal auf hinzuweisen: Wir suchen Partner und Supporter aus aller Welt um sich als Models und Stuntmen aufzuopfern.

Trink deinen Saft und werde stark! Anpflanzen.com liegt momentan leider auf Eis…

 

Du siehst: Meine Interessen laufen alle irgendwie beim Thema Digital Marketing zusammen. Natürlich sollte dir dieser Artikel lediglich einen kleinen Einblick gewähren – alleine zum Thema Content Marketing könnte ich aus dem Stegreif eine ganze Woche am Stück referieren 😉