Opt-In or Drop-Out geht nach vorne!

Ich melde mich aus meiner Höhle… um fünf Uhr Morgens. Und ersetze die langweiligsten Wörter in meinem Vokabular durch ästhetische Alternativen.

Wer hätte es gedacht: Mir macht Schreiben wieder Spaß. Es hat länger gedauert als gewöhnlich, aber ich bin wieder einigermaßen drin & schaffe knapp 10.000 Wörter pro Tag, von denen rund die Hälfte verwertbar ist. Ein guter Schnitt, wie ich finde. Weiterhin bin ich fleißig am Schreibstil üben. Ich versuche mich auf kurze Sätze zu konzentrieren. Kommata setze ich nach Möglichkeit überhaupt keine mehr. Der Lesefluss hat sich bislang noch kein einziges Mal beschwert. Als nächsten Schritt in meiner selbstauferlegten „Besser Schreiben“-Journey werde ich mir für die am häufigsten genutzten Wörter ein paar schöne Synonyme rauspicken. Kennst ihr das? Wenn du nach längerer Abstinenz wieder am Schreibtisch sitzt und dir auffällt, dass du dieselben Wörter mangels bekannter Synonyme viel zu häufig verwendest? Ich war lange Zeit viel zu bequem, um mir neue schöne Wörter zuzulegen, Aber wenn ich so drüber nachdenke, gefällt mir die Idee umso mehr: Wörter, die mich über die Zeit angefangen haben zu langweilen, einfach aus meinem Sprachschatz entfernen bzw. ersetzen durch ästhetische Alternativen.

Microsoft got me back!

Im Microsoft Store bin ich mittlerweile Stammgast. Das Surface zu kaufen war die beste Idee, die ich seit langem hatte. Oder sagen wir vielleicht besser: Mein MacBook zu zertrümmern. Angesichts des Preises von 2500 Euro selbst für meine Verhältnisse abstrus. Obwohl PCs nach wie vor der einzige Gebrauchsgegenstand sind bei dem ich keinen Cent spare. Das Surface hat 2000 gekostet und sticht das MacBook um ein Vielfaches aus. Selbst beim Retina Display kann mein neues Surface ohne Probleme mithalten. Mit dem Unterschied, dass ich endlich ein Touch-Display mein Eigen nenne. Zudem hat Microsoft mit der neuen Generation an Surface Tablets mit Abstand die beste Stifterfassung, die ich bislang erlebt habe. Auch wenn meine persönlichen Zeichenskills alles andere als beeindruckend sind, habe ich euch ein paar Skizzen mitgebracht, die ich ursprünglich für die DMT Website nutzen wollte; mich allerdings entschieden habe, noch ein paar Jahre länger an meiner Maltechnik zu feilen 😉

Wovor ich beim Wechsel zu Microsoft zunächst Bedenken hatte war die App-Auswahl im Store. Weil ich länger nicht mehr mit Windows gearbeitet hatte – den Desktop PC in meinem Zimmer nutze ich eigentlich nur zum Spielen – erinnerte ich mich noch dunkel daran, wie ich außer Evernote vor ein zwei Jahren kaum eine für mich essentielle App im Store finden konnte. Das hat sich mittlerweile gebessert und die Auswahl ist total okay. Ich persönlich finde es ja gar nicht so verkehrt, wenn es nicht für jede einigermaßen erfolgreiche App gleich hundert Klone gibt, die innerhalb weniger Wochen gecodet und in der Hoffnung auf ein paar Downloads im Store gepusht werden.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es gibt bald noch mehr Software Reviews auf sxoagentur.de als ohnehin längst geplant. Zudem habe ich mich dafür entschieden, Cheatsheets und Life Hacks mit ins Programm zu nehmen und auch sonst alles Mögliche, was mir für angehende Marketing Manager, Agenturinhaber oder ganz einfach unsere eigentliche Zielgruppe – Unternehmen mit dem Bedürfnis nach mehr digitalem Traffic – wichtig erscheint. Wie häufig habt ihr z.B. in der Vergangenheit einen Shortcode gegoogled, weil ihr zu bequem wart, ihn aufzuschreiben? Besonders bei Apple ja immer wieder eine Freude, weil man unbedingt eine dritte Taste für jeden Scheiß belegen muss statt wie bei Microsoft seit hundert Jahren lediglich zwei. Naja, soweit…

Agentur

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen! Aber was man sich einmal in den Kopf gesteckt hat… Allerdings jammere ich auf höchstem Niveau, denn wir haben die Tage nicht nur gleich zwei neue Zuläufe im Netzwerk verzeichnet – Auslandspraktikant und UX-Freelancer – sondern obendrein auch noch einen älteren Affiliate-Account von einem befreundeten Netzwerk übernommen, das gegenwärtig die Branche wechselt und uns zu top Konditionen damit beauftragt hat, den Account auf Vordermann zu bringen. Inwiefern die Arbeit daran Gegenstand meiner Berichterstattung sein wird, hängt davon ab, wie erfolgreich wir sind. Haha 😉 Nee, Quatsch.

Sobald ich irgendwie die Zeit finden sollte, berichte ich auch über die Account-Übernahme, warum man sowas überhaupt macht und wie beide Seiten davon profitieren. Ist allerdings Content für ein komplettes Buch und bringt leider keinen Cashflow – entsprechend niedrig priorisiert. Den zusätzlichen Cashflow durch den neuen Account werden wir nutzen können für eine oder zwei neue Affiliate-Projekte, von denen eines mit Sicherheit im E-Gaming Bereich angesiedelt sein wird. Namentlich Online Lotto. So kompetitiv der Markt auch sein mag, ich spiele seit Monaten mit dem Gedanken und schrecke immer wieder vor den Kosten für Backlinks zurück, die in diesem Feld enorm sind. Mit 2-3k mehr im Monat lässt sich allerdings schon der ein oder andere hochwertige Link ergattern, von daher bin ich guter Dinge, dass wir bis Dezember die ersten Leads und CPA-Deals verzeichnen werden. Fraglich ist nur, was man Lotto-Spielern an Content bieten kann abgesehen von Jackpot-Feeds und Übertragung der Liveziehung per Stream im iFrame… Vielleicht kommen wir ja gemeinsam auf ein paar smarte Ideen.

Opt-In or Drop-Out (kurz: OIODO)

Ich mache Fortschritte! Auch wenn mein Schreibstil, die Herangehensweise / Organisation, das Layout und vieles mehr noch lange nicht meinen Vorstellungen entsprechen, übe ich jeden Tag fleißig am texten und fabriziere so wie eingangs bereits erwähnt rund 5000 Wörter, die für ein kostenloses E-Book vollkommen in Ordnung sind. Mir ist erst im Nachhinein bewusst geworden, wie verquer einige Texte auf meiner Website hier auf unbedarfte Leser gewirkt haben müssen, die ich aus verschiedenen Versatzstücken und Notizen zusammen geschustert und im Prinzip für die Augen von Google hochgeladen habe und nicht unbedingt für die „menschliche Öffentlichkeit“. Das Schreiben von Whitepaper und E-Books bringt hier den ganz entscheidenden Vorteil mit sich, dass man seltener Gefahr läuft, strukturell und semantisch Halbgares zu publizieren, nur um irgendeinen Content Plan zu erfüllen. Zumal ich bislang weder auf sxoagentur.de noch auf jeanport.de irgendeine Form von SEO betreibe. In dem Fall wäre es durchaus legitim, Texte halbgar zu veröffentlichen um zu sehen, auf welchen Ausgangspositionen der jeweilige Artikel in den SERPs startet. Auf der anderen Seite kann ich mich auch nicht daran erinnern, bislang auch nur ein einziges Mal Keyword-Recherche betrieben zu haben. Ach, wie auch immer: OIODO wird Heidenspaß statt Höllenqual!

Und zwar aus dem einfachen Grund als dass ich mir sicher bin, für einige Aha-Erlebnisse zu sorgen, die beim „Verzehr“ gewöhnlicher Marketing-Literatur ausbleiben. Gleichzeitig muss ich eingestehen, dass ich mit Dave Chaffey und PR Smith endlich meine persönlichen Vorbilder gefunden habe die didaktische Aufbereitung von Lehrinhalten bezüglich. Abgesehen von meinem alten Finance-Prof, der dafür gesorgt hat, dass ich nie wieder eine Präsentation ohne Action Title halten werde, haha. Und dank meinem Surface Book kann ich die Illustrationen fürs Buch auch gleich selbst gestalten. Oder zumindest die Vorlagen, die ich dann an talentiertere Designer weiter geben werde.

Zum Abschluss meines Logbuch-Eintrags schon Mal ein kurzer Blick ins vorläufige Inhaltsverzeichnis. Ergänzt wird das Ganze noch durch Inhalte meiner Master Thesis (stellenweise umformuliert um weniger trocken zu klingen) und einzelne Kapitel vom SXO-Büchlein, das zwar furchtbar stümperhaft zusammen klamüsert wurde, aber vom Ansatz her gar nicht so verkehrt ist und lediglich ein wenig Überarbeitung benötigt. Nachdem ich nach geschätzten hundert Revisionen dann zufrieden sein werde mit dem Ergebnis kommen wir aber zum richtig anstrengenden Teil der Arbeit: Vertonen als Podcast. Und falls ich es mir richtig geben möchte, erstelle ich zu jedem Kapitel im Podcast eine eigene PowerPoint und lade das Ganze als Videoserie auf YouTube hoch. Aber eines nach dem anderen. Hier bereits vorab ein kleiner Einblick:

So, Freunde.
Tschö mit „Ö“!

Herzlichst,
Jean Maurice Port

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.